Aufruf zum Gedenken an die „Fabrik-Aktion“ und den Protest in der Rosenstraße

16. Februar 2024

Am 27. Februar 1943 fand im Deutschen Reich die „Fabrik-Aktion“ statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin wurde die Inhaftierten im ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in der Rosenstraße 2–4 gesammelt. Viele der Inhaftierten lebten in sogenannten „Mischehen“. Als ihre Angehörigen erfuhren, wo sie sich befanden, kam es zu tagelangen Protesten in der Rosenstraße und letztlich zur Freilassung der Gefangenen.

Am 27. Februar 2024 findet aus Anlass dieser Ereignisse vor 81 Jahren von 16-17 Uhr eine Gedenkveranstaltung in Mitte statt. Beginn ist um 16 Uhr am Mahnmal vor dem Jüdischen Friedhof in der Großen Hamburger Straße. Anschließend geht es zur Denkmalskulptur in der Rosenstraße.

Das vollständige Programm gibt es unter folgendem Link:

https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/gedenken-an-die-fabrik-aktion-und-den-protest-in-der-rosenstrasse-3/