Im Rahmen der Präsentation des Schülerprojekts zum 100. Jahrestag des Scheunenviertelpogroms 1923 bieten wir am 1. April 2023 eine Führung durch das Scheunenviertel. Geführt von einerm Historiker besuchen wir die historisch relevanten Orte in Berlins alter Mitte. Wir treffen uns am 1. April um 11 Uhr auf dem Rosenthaler Platz. Wir bitten vor Ort um einen Teilnahmebeitrag von 5 Euro.
„Wer weiß heute noch, dass es auch schon während der Weimarer Republik Übergriffe auf die jüdische Bevölkerung in Berlin gab?“ Die Ausstellung ist noch bis zum 6. April in der Galerie des Rathauses Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin, zu besichtigen.
Wir laden euch ein zum offenen VVN-BdA-Tresen im Kiezladen Mahalle am 13.03. um 18:30 Uhr mit dem Thema „Antifaschistische Utopien“.
Im vergangenen Jahr haben wir auf dem Fusion-Festival eine Gedankenreise geleitet und die Stimmen der Teilnehmenden eingefangen. Die Ergebnisse davon wollen wir euch vorstellen und gemeinsam mit euch diskutieren. Dabei stellen wir uns die zentrale Frage, ob und wie wir mit dem Konzept weiterarbeiten wollen.
Die Projektgruppe ist ein Zusammenschluss aus VVN-BdA- sowie ANPI-Mitgliedern und offen für alle anderen antifaschistischen Strukturen. Wir freuen uns auf den Austausch mit euch!
Wer weiß heute noch, dass es auch schon während der Weimarer Republik Übergriffe auf die jüdische Bevölkerung in Berlin gab?
Am Freitag, dem 10.03.2022, um 17.00 Uhr, wird die Wanderausstellung, die Schülerinnen und Schüler zweier neunter Klassen des John-Lennon-Gymnasiums anlässlich des 100. Jahrestages des Pogroms im Scheunenviertel gestaltet haben, in der Galerie des Rathauses Berlin-Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin eröffnet.
Projekt und Ausstellung
Das Projekt wurde vom Berliner VVN-BdA e.V. initiiert und in Kooperation mit dem Mitte Museum durchgeführt. Am ersten von insgesamt drei Projekttagen recherchierten die Schülerinnen und Schüler u.a. im Centrum Judaicum und in der Berliner Stadtbibliothek zu dem historischen Ereignis und seinen Hintergründen. Anschließend gestalteten sie fünf große Ausstellungswände und beschäftigten sich dabei nicht nur mit der Frage, wie es vor 100 Jahren zu diesem Ereignis kommen konnte. Sie untersuchten auch, ob es heute Parallelen zur damaligen Zeit gibt und stellten sich die Frage, ob ein solches oder ähnliches Ereignis heute noch einmal passieren könnte. Ihre Ergebnisse und Schlussfolgerungen präsentieren sie nun in der Form von Collagen, Texten und Briefen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mitte Museums haben dieses Projekt mit ihrer Erfahrung im museumspädagogischen und künstlerischen Bereich maßgeblich mitgestaltet.
Die Ausstellung wird vom 10.03.2023 bis zum 06.04.2023 in der Galerie im Rathaus Berlin-Mitte zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen sein. Anschließend ist geplant, sie an weiteren Orten in der Stadt zu zeigen. Für Anfragen zur Ausstellung stehen wir unter berlinmitte@vvn-bda.de zur Verfügung.
Am Montag, den 20.02.2023 begann das Schulprojekt zum Thema „Der Scheunenviertelpogrom 1923 – alles nur Geschichte?“. Es handelt sich um eine Zusammenarbeit der Bezirksorganisation Mitte der Berliner VVN-BdA, dem Mitte Museum und Centrum Judaicum sowie Schülerinnen und Schülern des John-Lennon-Gymnasiums.
Etwa 50 Jugendliche werden aus Anlass des 100. Jahrestages des Scheunenviertelpogroms die Ursachen, Bedingungen und Folgen zu den historischen Ereignissen drei Tage lang erforschen und in einer Wanderausstellung darstellen. Die Wanderausstellung in Form mobiler Stellwände wird anschließend an verschiedenen öffentlichen Orten, wie z.B. dem Mitte Museum präsentiert.
Am ersten Tag des Projekts trafen sich die Schülerinnen und Schüler sowie alle Beteiligten vom Mitte Museum und der VVN-BdA im Kinderzentrum „Ottokar“. Nach einem Rückblick auf das Scheunenviertel als historischen Ort in Berlin-Mitte gab es einen Ausblick auf die kommenden Projekttage. Anschließend bildeten sich drei Gruppen, die für die Recherche zum Scheunenviertelpogrom das Mitte Museum, Centrum Judaicum und die Berliner Stadtbibliothek aufsuchten. Das Projekt läuft bis zum 22.02.2023 und wird anschließend als Wanderausstellung zu sehen sein. Die Orte werden rechtzeitg bekannt gegeben. Für Anfragen stehen wir unter unserer E-Mail-Adresse berlinmitte@vvn-bda.de zur Verfügung.
Kinderzentrum „Ottokar“Die Beteiligten vom Mitte Museum und VVN-BdA stellen sich vor.Begrüßungsrunde
Am 13.02.2023 laden wir zu einem Vortrag/Workshop in den Kiezladen Mahalle in Kreuzberg ein. Thema des Abends werden Verschwörungserzählungen /-narrative. Woran erkenne ich ein Verschwörungsnarrativ? Wie sind Verschwörungsnarrative aufgebaut, und wie verändern sie sich? Und was hat das alles mit rechten Ideologien zu tun? Bei der Veranstaltung wollen wir Grundbausteine von Verschwörungsnarrativen kennenlernen und verstehen, wie Rechte diese Narrative als Rekrutierungs- und Radikalisierungsinstrument nutzen.
Eine Veranstaltung der Bezirksorganisation Mitte im Rahmen des monatlichen Tresen-Abends der Berliner VVN-BdA im Kiezladen Mahalle.
Wann: 13.02.2023 von 18-22 Uhr
Wo: Kiezalden Mahalle, Waldemarstr. 110, 10997 Berlin
Am 18.01.2023 fand im ND-Gebäude am Franz-Mehring-Platz die Festveranstaltung zum 75. Jahrestags der Gründung der Berliner VVN-BdA statt. Mit über 200 Gästen war der Münzenbergsaal voll besetzt. Neben Redner:innen aus Bundes- und Berliner Landespolitik sorgten verschiedene Redebeiträge u.a. vom Historiker und Bundessprecher der VVN-BdA Dr. Ulrich Schneider und ein Gespräch mit der langjährigen Redaktionschefin der antifa-Zeitung Regina Girod für spannende Einblicke in die Geschichte unseres Landesverbands. Die jüdische Jugendbewegung Hashomer Hatzair sprach ein kämpferisches Grußwort und zeigte, wie wichtig für antifaschistische Politik die Kooperation mit anderen Organisationen ist. Für die musikalische Begelitung des Abends sorgten Isabel Neuenfeldt und der Ernst-Busch-Chor. Im Anschluss an den Festakt konnte der Abend bei Speisen und Getränken anklingen. Wir bedanken uns bei den Organisator:innen des gelungenen Abends.
Eine regelmäßige und wichtige Aufgabe der Berliner VVN-BdA ist es, die Gräber der Verfolgten des Naziregimes zu pflegen. Dazu gibt es jedes Jahr im Frühling und Herbst Termine zu gemeinsamen Putzaktionen. Bereits am vergangenem Sonnabend waren wir auf dem Friedhof Friedrichsfelde, um die VdN-Gräberanlage zu pflegen. Es gibt noch drei weitere Termine für den Herbstputz am 29.10 und 12.10. jeweils von 13-16 Uhr und am 5.11. von 10-15 Uhr im Rahmen der Tulpen-Pflanzaktion der Modrow-Stiftung (hier mehr Informationen dazu). Wir rufen alle Mitglieder auf, sich soweit möglich an den Terminen zu beteiligen. Werkzeug gibt es vor Ort. Es ist aber auch gern gesehen, wenn ihr eigenes Werkzeug mitbringt.
Am Sonntag, den 4. September 2022 nehmen wir mit einem Info-Stand am Sommerfest der Linkspartei Mitte teil. Ab 15 Uhr findet ihr uns am Stand mit der VVN-Fahne.
Der 77. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus liegt hinter uns. Auch in dieser schwierigen Zeit, während Russland in der Ukraine Krieg führt, war es uns ein Bedürfnis, den Tag der Befreiung angemessen zu zelebrieren.
Am 8. Mai haben wir zur Erinnerung und zum Dank an die Befreier*innen an der Gedenkveranstaltung am Sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten teilgenommen und dort unseren Blumenkranz abgelegt.
Für den 9. Mai schlossen wir uns einem Bündnis von verschiedenen politischen Akteuren an, um ab 9 Uhr eine Antikriegskundgebung im Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park durchzuführen. Hier stand neben dem Gedenken an den Tag des Sieges über den deutschen Faschismus auch eine Kritik an dem russischen Feldzug in der Ukraine im Mittelpunkt. Die Kundgebung vereinigte unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen auf den 9. Mai und führte zu kontroversen Diskussionen. Letztlich konnte die Veranstaltung bis zum Ende am Nachmittag erfolgreich durchgeführt werden.
„Antifaschismus bleibt unverzichtbar!“ Unter diesem Motto lädt die Bundesvereinigung der VVN-BdA ein, um am 26. März in Frankfurt/Main den 75. Jahrestag ihrer Gründung zu feiern.
Alle weiteren Infos zum Programm und zur Teilnahme finden sich auf der Seite der Bundesvereinigung